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1000. Kunde ging in Unzhurst online

v.l.n.r.: Heidi Tolle und Alexander Kern (Gemeinde Ottersweier), Raphael Peschkes (Vertrieb NGN Telecom), das Ehepaar Offermann

Bestens gewappnet für die digitale Zukunft

Breitbandausbau in Mittelbaden schreitet rasant voran

Das Glasfaserprojekt Mittelbaden der Gemeinden Ottersweier, Lauf und Sasbach schreitet rasant voran. In Ottersweier-Unzhurst konnte der Netzbetreiber NGN Telecom GmbH den 1.000 Kunde am kommunalen Glasfasernetz begrüßen: Die Hausbesitzer Christian und Nicole Offermann. Die Familie, die in der Mühlbachstraße wohnt, hatte sich schnell für einen Breitbandanschluss entschlossen, wie das Ehepaar bei einem Pressegespräch berichtete.

Christian Offermann räumte ein, Unzhurst sei aktuell zwar relativ gut versorgt – ein hoher technischer Standard ist aber längerfristig nur über Glasfaser gewährleistet. „Wir haben eine Mietwohnung“, erzählte er weiter. „Ein Breitbandanschluss steigert natürlich den Wert einer Immobilie.“ Zudem sei das Preis-Leistungs-Paket für den Hausanschluss sehr attraktiv gewesen. „Wir wohnen nah an der Straße, ich selbst habe unser Grundstück für das Verlegen der Rohre aufgegraben. Dadurch hat die Rechnung für den Hausanschluss 357 € betragen.“ Wie gut und richtig die Entscheidung gewesen sei, habe die Corona-Pandemie gezeigt, befand Nicole Offermann mit Blick auf Homeschooling und Homeoffice: „Wer hätte noch vor einem Jahr gedacht, wie wichtig es werden würde, digital up-to-date zu sein.“

Raphael Peschkes, Vertriebsmitarbeiter der NGN Telecom, sprach mit Blick auf die Zahl 1.000 von einem „Meilenstein für uns und die beteiligten Gemeinden“. Er lobte das Engagement der Gemeinde, die das schnelle Internet forciert und die Bürger auf diesem zukunftsweisenden Weg aktiv mitgenommen habe. „Wir haben derzeit noch weitere 300 Verträge vorliegen, wo die Anschlüsse bisher noch nicht fertiggestellt sind und täglich kommen neue hinzu“. „Die Nachfrage ist hoch, Tendenz steigend“, bestätigt auch Heidi Tolle, die vor Ort für den Kundenservice zuständig ist.

Der Rechnungsamtsleiter der Gemeinde Ottersweier, Alexander Kern, der die kommunale Breitbandversorgung von Beginn an – also seit mehr als vier Jahren – mit großer Expertise begleitet, bestätigte das Interesse der Bürger. „Das positive Echo hat uns überrascht: über 80 Prozent der Unzhurster Hauseigentümer werden sich an das Glasfasernetz anschließen lassen.“ Durch diese hohe Anschlussquote und aufgrund von Landeszuschüsse für die Hauptverbindungsleitungen kann die Gemeinde den flächendeckenden Glasfaserausbau in absehbarer Zeit kostendeckend finanzieren. Vorausgegangen seien zwei Info-Veranstaltungen, Briefe an die Bürger und, nicht zuletzt, Werbung durch den Dorfbott. Zudem hätten hier viele Hausbesitzer „den Spaten selbst in die Hand genommen“, so Kern. Die Kosten für einen Hausanschluss bezifferte er auf 893 Euro, wenn die Tiefbauarbeiten von der zuständigen Firma erledigt würden. „Auch das ist im Vergleich zu anderen Kommunen nicht viel.“

Angesichts der erfreulich hohen Nachfrage geht er in Unzhurst von einem Komplettausbau mit Highspeed-Internet bis Ende 2021 aus. Die Offermanns sind jedenfalls überaus zufrieden: Sie sehen sich und ihre Kinder für die digitale Zukunft bestens gerüstet.

Pressemitteilung – Mittelbaden

Glasfaserausbau in Ottersweier läuft auf Hochtouren

Schwäbisch Gmünd, den 03.03.2021: Der Ausbau des gemeindeeigenen Glasfasernetzes in Ottersweier biegt mit großen Schritten auf die Zielgerade ein. Erste Kunden in Unzhurst gehen online.

Eine schnelle Internetanbindung ist zum zentralen Standortfaktor geworden und entscheidend über die Attraktivität einer Gemeinde als Wirtschafts- und Wohnstandort. Die Gemeinde Ottersweier hat bereits 2017 mit dem Ausbau des Breitbandnetzes begonnen. Nun ist absehbar, dass Ende 2021 ein Haken hinter dieses Projekt gesetzt werden kann und die Gesamtgemeinde praktisch flächendeckend mit schnellem Internet versorgt ist.

Mehr als 800 Hausanschlüsse sind bereits fertiggestellt. „Die Baufortschritte sind atemberaubend“, freut sich Bürgermeister Jürgen Pfetzer, „nun sind auch die ersten Kunden in Unzhurst ans Netz angeschlossen“.

Jetzt erfolgt sukzessive die Inbetriebnahme der bisher fertiggestellten Hausanschlüsse. Parallel laufen die Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Rohrverbänden weiter, die Anschlussquote ist sehr gut.

Für den Netzbetreiber NGN Telecom werden in den nächsten Wochen Eberhard Heutle und Heidi Tolle die Kunden in Unzhurst über die Tarife und die verschiedenen Optionen beraten und informieren.

Über die Herstellung von Hausanschlüssen hinaus wurden zukunftsweisende Investitionen getätigt: Zur Steigerung der Netzsicherheit erfolgte eine weitere Anbindung an die überörtliche Datenautobahn. Der Netzkoppelpunkt befindet sich an der A5 bei Unzhurst. 2021 wird eine zusätzliche Redundanz in Richtung Lichtenau folgen.Darüber hinaus wird derzeit eine Querverbindung von Ottersweier nach Unzhurst über Specklach und Breithurst realisiert. Damit erhält die zwischen den Gemeinden Ottersweier, Lauf und Sasbach bestehende Ringverbindung eine weitere Absicherung. Außerdem nutzt die Gemeindeverwaltung diese Leitung, um für ihre Einrichtungen in Unzhurst eine Direktverbindung in das Rechenzentrum ins Rathaus zu schaffen.

 

Über die NGN Telecom GmbH:
Die 2016 gegründete NGN Telecom GmbH betreibt und baut mit ihrer Endkundenmarke DBN – Das bessere Netz in Kooperation mit den Gemeinden vor Ort Glasfasernetze. So versorgt sie Bürgerinnen und Bürger in meist ländlichen Regionen zuverlässig mit allen Telekommunikationsdienstleistungen wie Internet, Telefonie und Fernsehen

Pressekontakt

Jacqueline Thumm, PR & Marketing Manager, NGN Telecom GmbH, Güglingstraße 66, 73529 Schwäbisch Gmünd

Tel.:07171 10416-135, Mail: info@dbn.de

 

Die Pressemitteilung als PDF erhalten Sie hier.

Das Herzstück des Breitbandausbaus in Unzhurst: Das Verteilergebäude (PoP) in der Achener Straße. (Foto Alexander Kern)

Große Fortschritte beim Breitbandausbau in Ottersweier

Ottersweier wird den Breitband-Ausbau voraussichtlich Ende 2021 zum Abschluss bringen !

Vor gerade mal drei Jahren starteten die ersten Tiefbauarbeiten für das kommunale Glasfasernetz. Nun kann voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres ein Haken an das Projekt Highspeed-Internet gemacht werden. Dies wurde in der vergangenen öffentlichen Gemeinderatssitzung am 05.10.2020 vom Rechnungsamtsleiter Alexander Kern berichtet. Nach aktuellem Stand wurden 73 Kilometer Länge Leerrohre verlegt,17 Kilometer Hausanschlussleitungen gezogen und insgesamt 260 Kilometer Glasfaserkabel in die Leerrohre eingeblasen. Somit wurde Ottersweier zwischenzeitlich mit einem nahezu flächendeckenden Breitbandnetz ausgestattet.  Auch im Ortsteil Unzhurst geht der Ausbau weiter voran. Durch die Aufstellung des Hauptverteilergebäudes wurden erste Voraussetzungen für das schnelle Internet geschaffen.  

Für die Fertigstellung der Hausanschlüsse wurden mittlerweile bereits 1.280 Verträge mit interessierten Hauseigentümern abgeschlossen, 804 Anschlüsse wurden hiervon bereits fertiggestellt. Anwesend waren bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung auch zwei Vertreter des Netzbetreibers ropa GmbH & Co KG/NGN GmbH. Raphael Peschkes berichtete als Vertriebsleiter über den aktuellen Sachstand von Seiten des Netzbetreibers. Inzwischen wurden 447 Internet-Verträge in Ottersweier abgeschlossen.  

Das Projekt Highspeed-Internet wird vom Land mit einem Fördervolumen von insgesamt 3,3 Millionen Euro unterstützt, hiervon hat die Gemeinde bereits 1,4 Millionen Euro mit dem Land Baden-Württemberg abgerechnet. Mit insgesamt acht bewilligten Zuschussanträgen ist der Fördertopf für die Gemeinde Ottersweier ausgeschöpft, nun müssen die bewilligten Zuschüsse für den Ausbau der Netzinfrastruktur abgerechnet werden. 

„Eine schnelle Internetanbindung ist heutzutage für Unternehmen zu einem noch bedeutenderen Standartfaktor als die Höhe des Gewerbesteuer-Hebesatzes geworden. Zudem ist eine Glasfaseranbindung eine wertsteigernde Maßnahme für jedes Privathaus“, betonte Bürgermeister Jürgen Pfetzer. Er sieht das Projekt als „eine Erfolgsstory“ der Gemeinde Ottersweier.  

Der Glasfaserausbau in Lauf geht auf die Zielgerade!

v.l.n.r.: Irina Klat, Alin Popa, BM Oliver Rastetter, Carsten Beile,  Vasilica Petcu

In dem Ende 2017 begonnenen Ausbauprojekt wurden seither etwa 43 km Trassen durch den Ort gebaut, über 250 km Glasfaserleitungen eingezogen und damit 850 Grundstücke mit 1500 Wohneinheiten erschlossen.

Die Bürgerinnen und Bürger profitieren seither vom lichtschnellen Netz mit stabilen Bandbreiten, was sich insbesondere seit der Corona-Pandemie sehr bewährt hat. Homeoffice und Homescooling sind in Lauf kein Problem. In den vergangenen zwei Jahren wurden auch schon erste Außenbereiche und Weiler an das Netz angeschlossen – wie zum Beispiel das gesamte Lautenbächle bis hinauf zur Hohritt. Zum Abschluss des Projekts folgen nun die restlichen Bereiche der Gemarkung, denn es ist das Ziel, jedem Grundstückseigentümer, der einen Anschluss haben und nutzen möchte, diesen auch zur Verfügung zu stellen. Dank der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg ist dies möglich. Hierzu hat die Gemeinde Lauf vor kurzem wieder einen Förderbescheid über 287.560 € erhalten.

Los geht es nun in der Holzhütte. Zum Spatenstich für den fünften Bauabschnitt traf sich Bürgermeister Oliver Rastetter mit Vertretern der beauftragten Renchener Baufirma. „Wir  haben unser Projekt zum richtigen Zeitpunkt begonnen, die Versorgung mit schnellem Internet gehört genau wie Wasser, Abwasser und Strom zu den elementaren Grundbedürfnissen“, ist sich Rastetter sicher, „und in Lauf können wir dies alles aus einer Hand anbieten.“ Die Netze sind sämtlich im Eigentum der Gemeinde, der Gemeinderat trifft die Infrastrukturentscheidungen. Der jetzige fünfte Bauabschnitt erschließt weitere 60 Anwesen, die dann noch verbliebenen Lücken sollen im Jahr 2021 über das Bundesförderprogramm ausgebaut werden.

Ausbau des Breitbandnetzes in Unzhurst

Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur in der Gemeinde Ottersweier schreitet weiter voran. Gegenüber der Verwaltungsstelle in Unzhurst auf dem Gemeindegrundstück wurde das Hauptverteilergebäude, das sogenannte POP-Gebäude („Point of Presence“) als Fertigteilgebäude aufgestellt. Nach dem Anbinden der Leerrohre und dem Innenausbau erfolgt von dort aus die Verteilung des Lichtsignals für Unzhurst, Breithurst und Specklach.

 

Die ersten DBN-Internetanschlüsse können in Unzhurst voraussichtlich im September aktiv geschalten werden. Bis Ende 2021 wird Unzhurst komplett mit schnellem Internet versorgt werden.

Alle für Alle!

Wir alle spüren die Einschränkungen unseres beruflichen, aber auch privaten Alltags, die die Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus mit sich bringen. Wir alle verbringen nun mehr Zeit Zuhause als gewöhnlich. Gerade in dieser besonderen und auch etwas beunruhigenden Zeit, müssen wir mehr denn je füreinander da sein.

So möchten auch wir unseren Teil dazu beitragen, mit unserer aktuellen Aktion:

Alle für Alle! Sie bleiben Zuhause, wir drehen das Internet auf!

Damit Sie Ihre Zeit Zuhause effektiv nutzen können, schenken wir allen Privatkunden 1GB! Das bedeutet, dass wir ab sofort alle vorhandenen Internet-Anschlüsse kostenfrei bis zum 30.06.2020 mit einer Internetgeschwindigkeit von 1.000 Mbit/s im Down- und 500 Mbit/s im Upload versorgen.

Egal ob für´s Homeoffice oder für den Zeitvertreib. Surfen Sie so schnell es Ihre Endgeräte erlauben.

Sie haben weitere Fragen rund um die Aktion? Dann schreiben Sie uns gerne eine Mail an info@dbn.de oder melden Sie sich telefonisch unter der 089125034210.

Wir hoffen sehr, dass sich die Zeit Zuhause so für Sie angenehmer gestalten lässt. Bitte passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

 

Beachten Sie: Die maximal mögliche Geschwindigkeit ist von Ihrem Router und den Endgeräten abhängig. Diese Aktion gilt nicht für Firmenkunden. Als Privatkunde müssen Sie nichts weiter tun, die Bandbreite wird automatisch für Sie freigeschalten. Wenn Sie eine DBN-Fritzbox nutzen, müssen Sie nichts weiter unternehmen. Falls Sie einen eigenen Router verwenden, muss hier unter Umständen die Geschwindigkeit gemäß der Bedienungsanleitung angepasst werden.

Weiterer Meilenstein im Glasfaserausbau

Mit dem Einbau der Glasfasermuffe auf der Gemarkungsgrenze Lauf – Sasbach beim Kloster Erlenbad wurde der Backbone-Ring des kommunalen Glasfasernetzes vervollständigt. Über den Backbone – das Rückgrat des Netzes – kann nun das Signal sowohl von Ottersweier als auch von Sasbach her kommend nach Lauf eingespeist werden.

Unterdessen gehen auch die Bauarbeiten in Lauf weiter. Die Tiefbau-Trupps der Firma Schnell beginnen im oberen Kopfgartenweg und dann auch im Aubach. Die Glasfaser-Monteure der Firma Telelink kommen zeitnah hinterher, um die Glasfasern in die Leerrohre einzublasen. Ab diesem Zeitpunkt kann das Glasfasernetz für Internet – ohne die sonst üblichen Qualitätseinbußen – für Fernsehen und Telefonie genutzt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Projekthomepage www.glasfaser-lauf.de oder im Rathaus bei Herrn Wolf (07841-200622) oder Herrn Essig-Christeleit (07841-200615).

Außerdem steht Ihnen Herr Heutle für die Beratung rund um die Glasfaser, bis hin zum Netzdienstevertrag mit DBN, gerne zur Verfügung – Sie erreichen ihn unter 0151/2015 98 43.

Eine historische Chance – Glasfaserausbau erreicht Unzhurst/ Erstellung der Backbone-Trasse sowie private und gewerbliche Anschlüsse

Besuch auf der Baustelle: Jürgen Pfetzer (rechts) und Gemeindemitarbeiter sowie Raphael Peschkes vom Betreiber NGN (Zweiter von links) ließen sich von Andreas Kienzler (Zweiter von rechts) und Michael Braun (Mitte) über den aktuellen Stand beim Breitbandausbau informieren.

 

Der Glasfaserausbau in Ottersweier, aktuell in Unzhurst, schreitet weiter voran. Zum verspäteten „Spatenstich“ fand sich eine kleine Delegation in der Kapellenstraße in Zell ein, wo seit Januar ausgebaut wird: Bürgermeister Jürgen Pfetzer, Ortsbaumeister Christian Chromy, Rechnungsamtsleiter Alexander Kern, Heidi Tolle als persönliche Ansprechpartnerin der Kommune für Hausanschlüsse sowie Raphael Peschkes vom Netzbetreiber NGN Telecom/ropa GmbH. Erwartet wurden die Besucher von Bauleiter Andreas Kienzler (Firma PEKA) und Kapo Michael Braun.

Ortsbaumeister Christian Chromy, der sich federführend für den zügigen Bauablauf in der gesamten Kommune einsetzt, skizzierte den Ablauf der Baumaßnahme: „Wir legen in einem ersten Abschnitt die Backbone-Trasse von Zell bis zur Ortsmitte in Unzhurst, wo der Hauptverteiler (auch als POP bezeichnet) errichtet werden soll. Die für den Ausbau bewilligte Förderung seitens des Landes gilt auch für angrenzende Gewerbebetriebe und Privathäuser, die sich ans schnelle Internet anschließen lassen möchten.“ Bis spätestens Oktober sollte dieser Bauabschnitt beendet sein. In allen übrigen Straßen, informierte Pfetzer, werde die Kommune die Ausbaukosten tragen, „falls sich mindestens zwei Drittel der Anlieger pro Straße für einen Hausanschluss entscheiden“.

In Ottersweier, sagte Pfetzer weiter, sei der Ausbau nahezu flächendeckend vollendet. „Eine ähnlich hohe Resonanz erfahren wir in Unzhurst.“ Schon jetzt seien in dem Ortsteil 300 Hausanschluss-Verträge abgeschlossen worden, ergänzte Alexander Kern. Auch die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit sei vielerorts bereits erreicht. Die erstaunlich hohe Quote führte Peschkes auf das Engagement der Gemeinde zurück: „Nur, wenn die Kommunalverwaltung sich klar positioniert und aktiv mit uns zusammenarbeitet, gelingt es, die Bürger von den Vorteilen der Glasfaser zu überzeugen.“ Und die liegen Pfetzer zufolge auf der Hand: Der Glasfaserausbau, unterstrich er, sei Teil der Daseinsvorsorge, stärke den Wirtschafts- und Wohnstandort und steigere den Wert von Immobilien. „Für die Bürger ist dies die historische Chance, sich zu einem attraktiven Preis einen Anschluss legen zu lassen. Nur Glasfaser wird die Datenmengen, die wir in naher Zukunft erwarten, problemlos übertragen können“, bestätigte Peschkes.

Als erfreulich wertete Bauleiter Andreas Kienzler das positive Echo, das seine Firma in Zell erfahre. „Die Leute sind froh, dass wir ihnen den Anschluss ermöglichen.“ Klagen sind auch Pfetzer nicht bekannt, im Gegenteil: „Die Anlieger loben uns gegenüber, dass es schnell vorangeht und die Lärmbelästigung gering ist.“ Auffällig sei in Zell, dass einige Bürger „sehr rührig“ seien und selbst Hand anlegten, so Kienzlers Beobachtung. So äußerte sich Braun: „Diejenigen, die selbst vor dem Haus den für die Kabel nötigen Graben ausheben, senken die Kosten zusätzlich.“ Heidi Tolle, die die Bürger daheim aufsucht, um mit Info-Material für einen Hausanschluss zu werben und seine Vorteile aufzuzeigen, berichtete, sie begegne großer Aufgeschlossenheit.

Pfetzer: „Das Interesse ist definitiv da. Im Rathaus gehen täglich neue Verträge ein.“

Infoveranstaltung Unzhurst

Werbung für Anschluss ans Glasfasernetz in Unzhurst

Erste Strecke wird 2020 ausgebaut/ Komplette Erschließung hängt von Nachfrage der Anlieger ab

Bei einer Info-Veranstaltung zum Breitbandausbau in Unzhurst, Breithurst und Walzfeld gaben Bürgermeister Jürgen Pfetzer, Ortsbaumeister Christian Chromy, Rechnungsamtsleiter Alexander Kern sowie Raphael Peschkes vom Netzbetreiber NGN Aufschluss über Ist-Stand und weiteres Vorgehen. Hintergrund der Veranstaltung war das Ziel, die Ausbaupläne vorzustellen und Anlieger für Hausanschlussverträge zu gewinnen. Deren Quantität entscheidet schließlich in vielen Straßen über das „Go“: Bis auf die Hauptrouten geht die Gemeinde Ottersweier erst, wenn mindestens zwei Drittel der Hauseigentümer in einer Straße sich für den Anschluss entscheiden, in den Ausbau. Pfetzer: „Ob und in welchem Ausmaß hier ausgebaut wird, liegt in Ihrer Hand.“

Unter dem Label „Glasfaser Mittelbaden“ betreiben Ottersweier, Sasbach und Lauf seit drei Jahren den Breitbandausbau und setzen dabei auf NGN als Partner. Ob des rasant steigenden Bedarfs an schnellem Internet dürfte Kupferkabel bald ausgedient haben, wie Pfetzer unterstrich. Der Breitbandausbau sei heute Teil der Daseinsvorsorge, stärke er doch den Wirtschafts- und Wohnstandort und steigere den Wert von Immobilien.

Kern zufolge liegen der Gemeinde schon über 1000 Hausanschlussverträge vor, 150 davon aus Unzhurst, Breithurst und Walzfeld. 650 Anschlüsse seien erstellt. „In Ottersweier ist die Beteiligungsquote so hoch, dass wir nahezu flächendeckend ausbauen können.“ Er bezifferte die bisherigen Investitionskosten auf rund vier Millionen Euro. Für den Gesamtausbau, der voraussichtlich bis 2022 andauern wird, seien Zuschüsse in Höhe von knapp drei Millionen Euro gewährt worden. „Darin enthalten sind rund 630 000 Euro für den Ausbau von Breithurst und Walzfeld sowie von Teilstrecken in Unzhurst.“ Die Ausschreibung für den ersten Bauabschnitt in diesem Bereich sei erfolgt, Baubeginn spätestens im Januar 2020. „Wir rechnen mit einer Bauzeit von rund neun Monaten.“ Kern skizzierte die fünf Kilometer lange erste Ausbaustrecke in Unzhurst, von der Kapellenstraße in Zell über den Engertweg (Straßenerneuerung inklusive) und die Nelken- und Hornisgrindestraße bis hin zur Ortsmitte Unzhurst, wo der Hauptverteiler erstellt werden soll. Sobald dieses Zwischenziel erreicht sei, „können die ersten Anschlüsse aktiviert werden“. Bei den übrigen Straßen warte man wie erwähnt die Nachfrage der Eigentümer ab. Wer noch interessiert an einem Hausanschlussvertrag entlang der ersten Baustrecke sei, solle sich bis 30. November melden; für die weiteren Straßen gelte eine Frist bis Ende des Jahres. In Walzfeld und Breithurst ist laut Kern die komplette Erschließung vorgesehen, in Walzfeld einhergehend mit der Erneuerung der Wasserleitungen. Weitere Zuschüsse, sagte er, seien nicht zu erwarten, dennoch werde auch Unzhurst bei ausreichender Nachfrage ausgebaut. „Die Kosten pro Anschluss liegen bei 750 Euro für maximal 15 Meter Länge. Sind Leerrohre vorhanden, reduziert sich die Summe auf 300 Euro.“

Chromy gab Details zum Bauablauf und verwies auf die Option, im Rahmen des Glasfaseranschlusses den Wasseranschluss zu erneuern. Die Gemeinde stehe zu festen Zeiten am Rathaus Ottersweier, aber auch für individuelle Ortstermine zwecks Beratung zur Verfügung.

Peschkes beschrieb die Internet-, Telefonie- und Fernsehdienste von NGN und die dafür nötigen Installationen im Haus. Je nach Tarif (die Kosten reichen von 24,90 Euro bis hin zu 149,90 Euro pro Monat) seien Downloads bis zu 1000 Mbits/s und Uploads bis 500 Mbits/s möglich. Die Mindestlaufzeit eines Vertrags mit NGN betrage zwei Jahre. „Das Surferlebnis startet, sobald die Installation im Haus abgeschlossen ist. Sie zahlen aber erst, wenn Ihr alter Vertrag abläuft.“

Info: In der Verwaltungsstelle Unzhurst gibt es am 18. Oktober (14 bis 16 Uhr) eine Sondersprechstunde zum Breitbandausbau. Die Sprechstunden im Rathaus Ottersweier finden mittwochs von 16 bis 18 Uhr statt.

Einladung zur Infoveranstaltung

Das Internet der Zukunft kommt in Ihre Region! Und damit Sie genau wissen, wie die Bauarbeiten ablaufen, lädt die Gemeinde Ottersweier alle Bürger aus Unzhurst, Breithurst und Walzfeld zu einer Infoveranstaltung ein.

WANN: Donnerstag, 10. Oktober 2019, um 19:00 Uhr
WO: In der Sport- und Festhalle Unzuhurst

Selbstverständlich sind auch wir mit von der Partie und informieren Sie umfassen über unsere Internet-, Telefonie- und TV-Angebote. Sie haben Fragen rund um den Glasfaserausbau und was alles passiert, bis Sie blitzschnell im Netz unterwegs sind? Die Vertreter der Gemeinde und unser Team helfen Ihnen gerne weiter. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, gemeinsam mit Ihnen in die digitale Zukunft zu starten.