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Neuer Förderbescheid für Lauf überreicht

Lauf (pr-ec). Der Ausbau des Glasfasernetzes in Lauf kann weiter gehen.

Wilfried Klenk, politischer Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, überreichte Laufs Bürgermeister Oliver Rastetter anlässlich eines Vor-Ort-Termins in Achern einen Förderbescheid in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Die Landesregierung will erreichen, dass in Baden-Württemberg im Jahr 2025 flächendeckend schnelles Internet zur Verfügung steht. „Dafür müssen wir die richtigen, nicht zuletzt finanziellen Rahmenbedingungen setzen“, betonte Klenk. „Zusammen mit der Landesförderung lösen wir in Lauf Investitionen von rund 3,4 Millionen Euro aus“, betonte Rastetter, „das Geld bleibt in der Region, die bisherigen Tiefbauausschreibungen wurden alle von Firmen aus der Umgebung geholt.“

Der erste Abschnitt des Glasfasernetzes in Lauf ging unter dem Projektnamen „Glasfaser Mitelbaden“ im Herbst letzten Jahres nach einer Bauzeit von rund einem Jahr in Betrieb. Derzeit sind rund 400 Grundstücke mit 600 Wohneinheiten an das Netz angeschlossen, etwa 200 Kunden nutzen seitdem aktiv die Vorteile des Glasfasernetzes. „Und jeden Tag kommen neue Kunden dazu“, so Rastetter, „wir bauen ein Netz für unsere Bürgerinnen und Bürger.“

Für die nun geförderten Bauabschnitte wurde bereits die notwendige technische Infrastruktur aufgebaut – die drei Hauptverteiler (POP – Point of Presence) stehen bereits – so dass nun sehr zeitnah nach dem Tiefbau und dem Glasfasereinzug auch das Lichtsignal in die jeweiligen Haushalte geliefert werden kann. „Noch sind wir nicht flächendeckend, aber es laufen zwei weitere Förderanträge beim Land“, gibt sich Rastetter zuversichtlich, „unser Ziel ist es, jedem Bürger, der angeschlossen werden möchte, auch den Anschluss zu ermöglichen.“ Dafür werde man einen weiteren Förderantrag vorbereiten. Das Land hat hierzu zusammen mit der Bundesförderung ein neues Programm aufgelegt, von welchem auch die Gemeinde Lauf profitieren möchte.

 

Bild vlnr: Bürgermeister Oliver Rastetter, Staatssekretär Wilfried Klenk, MdL Willi Stächele

Achtung liebe Glasfaserkunden in den Samtgemeinden Bardowick und Gellersen!

Ein großer Telefonanbieter wirbt in Kirchgellersen, Südergellersen und Heiligenthal, teilweise mit Falschinformationen, für eine Vertragsverlängerung.

Uwe Luhmann vom Vorstand der ElbKom weist darauf hin, dass sich zahlreiche Kunden der ElbKom und des Netzbetreibers NGN/DBN über einen Telefonanbieter beschweren. Mit fadenscheinigen Begründungen versucht der Anbieter, bestehende Verträge um 1 oder 2 Jahre zu verlängern. Oder es erfolgen Ankündigungen von Zwangskündigungen, sofern der Vertrag nicht umgehend verlängert wird.

Uwe Luhmann bittet darum, solche Vorfälle der ElbKom unter der Adresse u.luhmann@sg-elbmarsch.de zu melden. Stimmen Sie auf keinem Fall telefonisch einer Vertragsverlängerung zu.

Sollte es dennoch zu einer Vertragsverlängerung gekommen sein, gilt folgendes:

Nach der telefonischen Vertragsverlängerung müssen diese dem Kunden in Textform, in der Regel per E-Mail oder postalisch, zugesendet werden. Sie müssen eine Widerrufsbelehrung sowie ein Musterformular für den Widerruf enthalten. Erst mit dem Eingang der schriftlichen Widerrufsbelehrung beginnt die vierzehntägige Widerrufsfrist. Wurde Ihnen eine solche nie zugestellt, verlängert sich die grundsätzliche Widerrufsfrist um ein ganzes Jahr, sodass Sie über einen Zeitraum von einem Jahr und zwei Wochen widerrufen können.

Die neuen Glasfaserkunden in Heiligenthal, Kirchgellersen, Südergellersen und Wittorf werden in den nächsten 8 bis 12 Wochen am Glasfasernetz angeschlossen, der Abschlusskasten wird im Haus montiert und der Anschluss für die Aktivierung vorbereitet.

Dazu werden nochmals die Portierungsformulare für die Rufnummernmitnahme und Kündigung des Altvertrages an die Kunden versendet. Bitte senden Sie diese baldmöglichst zurück.

Die Installation des Medienkonverters (ONT) übernehmen Fachfirmen aus der Region.

Erste Glasfaser Hausanschlüsse werden gebaut!

Seit dem Spatenstich am 30.10.2018 haben die von der Breitbandgesellschaft Lüchow – Dannenberg mbH beauftragten Tiefbauunternehmen Fa. Kuhlmann, Fa. Rühlmann-Bau und Fa. Wiesensee die vorbereitenden Baumaßnahmen aufgenommen.

Jetzt werden die Leerrohre verlegt, in die später die Glasfaserkabel eingeführt werden.

Hiermit möchte die Breitbandgesellschaft mbH Lüchow-Dannenberg darauf hinweisen, dass sich in den nächsten Tagen in den Ausbaugebieten Vasenthien, Tobringen, Zadrau und Groß Heide Mitarbeiter der Tiefbaufirmen Rühlmann – Bau oder Fa. Wiesensee vorstellen, um mit dem jeweiligen Grundstückeigentümern, die sich bereits für ein schnelles Internet entschieden haben, eine vor – Ort Besichtigung durchzuführen.

Ziel der vor-Ort Besichtigung ist die Besprechung und Festlegung der Kabelführung von der Strasse über das Grundstück bis in das Haus.
Alle Mitarbeiter der Tiefbauunternehmen werden sich mit einem von der Breitbandgesellschaft Lüchow – Danneberg mbH erstelltem Ausweis dem Bürgern gegenüber ausweisen.

Diese Informationen werden der öffentlichen Presse und den örtlichen Bürgermeistern übergeben sowie auf der Internetseite www.glasfaser-wendland-elbe.de veröffentlicht.

Tiefbauarbeiten von Groß Breese nach Tobringen

Das Tiefbauunternehmen Rühlmann stellt derzeit die Haupttrassen im Ausbaugebiet “Trebel” her. Die Arbeiten begannen im vergangenen Jahr mit der Einrichtung eines Lagerplatzes in Tobringen. Anschließend erfolgten die ersten Verlegearbeiten zwischen den Ortschaften Groß Breese und Tobringen. Dafür baut das Unternehmen zunächst Schutzrohre ein, in die später Rohrverbände und Glasfasern eingeschoben werden. Mit dem Jahresbeginn wird der Tiefbau im Westen von Tobringen nach Vasenthien fortgesetzt, um schnellst möglich die Verbindung zum Kopplungspunkt in Zernien herstellen zu können. Parallel dazu wird ein Hauptverteiler für das Teilnetz in Tobringen aufgestellt, welcher für die Aktivierung von Gebäudeanschlüssen zwingend notwendig ist.